AI SEO Schweiz: Warum klassisches SEO allein nicht mehr reicht

AI SEO: Warum klassisches SEO allein nicht mehr reicht

Ein Kunde fragt ChatGPT: „Welche Webdesign Agentur arbeitet mit WordPress?“ Die Antwort kommt in Sekunden – mit drei bis fünf konkreten Empfehlungen. Steht Ihr Unternehmen auf dieser Liste? Für die meisten Solopreneure und Schweizer KMU lautet die Antwort: nein. Nicht, weil die Konkurrenz besser ist. Sondern weil kaum jemand weiss, wie diese Empfehlungen überhaupt entstehen.

Was GEO von klassischem SEO unterscheidet

SEO optimiert Ihre Website für eine Liste blauer Links. GEO – Generative Engine Optimization – optimiert sie dafür, dass eine KI Ihre Inhalte liest, versteht und in ihrer Antwort zitiert. Der Unterschied ist grösser, als er klingt.

Google zeigt zehn Ergebnisse pro Seite. Der Nutzer wählt selbst aus. ChatGPT oder Perplexity treffen die Auswahl für den Nutzer und nennen meist nur drei bis fünf Quellen. Wer es nicht in diese Auswahl schafft, existiert für diese Suchanfrage schlicht nicht – unabhängig vom Google-Ranking.

Strukturierte, klar beantwortete Inhalte profitieren in beiden Systemen. Die Bewertungskriterien unterscheiden sich trotzdem im Detail: Backlinks zählen bei GEO weniger, Klarheit und Zitierbarkeit deutlich mehr.

Warum das für Schweizer Solopreneure und KMU jetzt relevant wird

Der Anteil der Suchanfragen, die direkt in einer KI-Antwort enden, ohne dass der Nutzer eine Website besucht, wächst spürbar. Für Dienstleister mit erklärungsbedürftigem Angebot – Beratung, individuelle Entwicklung, Fachhandwerk – heisst das:

Ein Teil der Kunden trifft die Vorauswahl bereits, bevor er Ihre Website je öffnet.

Gleichzeitig ist der Wettbewerb um diese Sichtbarkeit heute noch klein. Die meisten Schweizer Agenturen und KMU haben GEO noch nicht auf dem Radar. Wer jetzt beginnt, sichert sich einen Vorsprung, der sich in zwölf Monaten nicht mehr so leicht aufholen lässt.

Wie KI-Suchmaschinen Quellen auswählen

KI-Modelle bewerten Inhalte nach anderen Signalen als Google. Vier Faktoren fallen dabei besonders ins Gewicht.

Klare, direkte Antworten. Ein Absatz, der eine Frage in zwei bis drei Sätzen beantwortet, lässt sich leicht zitieren. Ein Marketingtext, der um den Kern herumredet, nicht.

Strukturierte Daten. Schema.org-Markup hilft der KI, Inhalte korrekt einzuordnen – etwa Preise, Öffnungszeiten oder Leistungsbeschreibungen als maschinenlesbare Fakten statt als Fliesstext.

Konsistente Fakten über mehrere Quellen hinweg. Nennt Ihre Website andere Preise oder Leistungen als Ihr Google-Business-Profil oder ein Verzeichniseintrag, sinkt das Vertrauen der KI in beide Quellen.

Aktualität. KI-Systeme bevorzugen Inhalte, die erkennbar gepflegt werden. Ein Artikel von 2019 ohne Update wirkt weniger vertrauenswürdig als eine Seite mit sichtbarem Aktualisierungsdatum.

So testen Sie Ihre eigene Sichtbarkeit

Der einfachste Einstieg braucht keine Software. Stellen Sie ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews dieselben drei bis fünf Fragen, die ein potenzieller Kunde stellen würde – nicht Ihren Firmennamen, sondern das Bedürfnis dahinter. Also nicht „Was macht JetztWeb?“, sondern „Welche Webagentur in der Schweiz entwickelt individuelle WordPress-Plugins?“

Notieren Sie, wer genannt wird und wer nicht. Prüfen Sie, welche Quellen die KI zitiert – oft sind das Verzeichnisse, Vergleichsportale oder Fachartikel, nicht die Unternehmenswebsite selbst. Genau dort setzt eine gezielte Optimierung an.

Konkrete Massnahmen für den Start

Drei Anpassungen bringen den grössten Effekt bei überschaubarem Aufwand.

Formulieren Sie zentrale Seiteninhalte als direkte Antworten auf wahrscheinliche Fragen. Eine FAQ-Sektion mit klaren, kurzen Antworten funktioniert für GEO deutlich besser als ein langer Fliesstext, aus dem sich die Kernaussage erst heraussuchen lässt.

Ergänzen Sie Schema.org-Markup für Ihr Unternehmen, Ihre Leistungen und – falls vorhanden – für Bewertungen. Das ist technischer Aufwand, der sich einmalig lohnt und danach kaum Pflege braucht.

Sorgen Sie für konsistente Angaben über Website, Google-Business-Profil und relevante Branchenverzeichnisse hinweg. Kleine Widersprüche wie ein veralteter Preis oder eine falsche Adresse wiegen bei KI-Systemen schwerer, als man denkt.

Was Sie realistisch erwarten können

Ein Punkt gehört zur Ehrlichkeit dazu: Es gibt keine garantierte Platzierung in KI-Antworten. Anders als bei Google Ads lässt sich kein Slot kaufen und keine Position fixieren.

Dieselbe Frage kann bei zwei Durchläufen unterschiedliche Antworten liefern. ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews arbeiten nicht deterministisch – eine Optimierung erhöht die Wahrscheinlichkeit, zitiert zu werden, sie erzwingt sie nicht.

Was Sie stattdessen erreichen: Ihre Website wird für KI-Systeme leichter lesbar, eindeutiger zuordenbar und dadurch häufiger als Quelle herangezogen. Das ist ein Wahrscheinlichkeits-Hebel, kein Schalter. Wer Ihnen eine feste Platzierung in ChatGPT verspricht, kennt entweder die Funktionsweise dieser Systeme nicht oder verspricht bewusst zu viel.

Was JetztWeb dabei übernimmt

Wir prüfen für Sie, ob und wie Ihr Unternehmen aktuell in ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews erscheint, und zeigen die konkreten Lücken auf. Das AI-Sichtbarkeits-Audit liefert einen klaren Massnahmenplan – wer möchte, bucht anschliessend das laufende Monitoring dazu.

Weitere Fragen zu Ihrer Sichtbarkeit in KI-Suchmaschinen beantworten wir gerne im Erstgespräch.

Brauchen Sie wirklich einen Cookie-Banner in der Schweiz?

Viele Schweizer Unternehmen fragen sich das Gleiche: Brauche ich einen Cookie-Banner, wie ich ihn von europäischen Websites kenne? Die kurze Antwort: rechtlich meistens nicht. Wir erklären, warum das so ist – und wann ein Banner trotzdem sinnvoll sein kann.

Gilt die EU-Cookie-Richtlinie in der Schweiz?

Nein. Die Schweiz ist weder EU- noch EWR-Mitglied. Die europäische Cookie-Richtlinie hat deshalb keine direkte Geltung für Schweizer Websites.

Auch das neue Schweizer Datenschutzgesetz (DSG), das seit dem 1. September 2023 gilt, übernimmt diese Richtlinie nicht. Ein klassischer Cookie-Consent-Banner ist somit für rein schweizerische Websites rechtlich nicht zwingend vorgeschrieben.

Quelle: Diese Einschätzung deckt sich mit einer Analyse des Hosting-Anbieters cyon, der das Thema ausführlich beleuchtet hat (zum Artikel).

Wann ist ein Cookie-Banner trotzdem sinnvoll?

Auch ohne gesetzliche Pflicht gibt es Situationen, in denen ein Banner Sinn ergibt:

  • Sie haben Kunden oder Website-Besucher aus der EU. Dann greift möglicherweise die DSGVO – unabhängig vom Schweizer Recht.
  • Sie nutzen Google Ads oder Analytics mit Tracking-Cookies. Google verlangt teils ein Consent-Management, unabhängig von lokalen Gesetzen.
  • Transparenz schafft Vertrauen. Auch ohne Pflicht kann ein kurzer Hinweis Besuchern zeigen, dass Sie sorgfältig mit Daten umgehen.

Was gilt stattdessen in der Schweiz?

Das Schweizer DSG verlangt andere Dinge als die EU-Richtlinie – etwa eine Datenschutzerklärung auf Ihrer Website und Transparenz darüber, welche Daten Sie erheben. Ein Cookie-Banner ersetzt diese Pflichten nicht und ist auch nicht dasselbe wie eine Datenschutzerklärung.

Unsere Empfehlung für Schweizer KMU

  • Prüfen Sie, ob Sie relevante Besucherzahlen aus der EU haben
  • Stellen Sie sicher, dass Ihre Datenschutzerklärung aktuell und vollständig ist
  • Setzen Sie einen Cookie-Banner nur ein, wenn er für Ihre Situation wirklich gebraucht wird – nicht aus reiner Vorsicht

Disclaimer: Dieser Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung. Bei Unsicherheiten empfehlen wir, sich an eine spezialisierte Anwältin oder einen Datenschutzberater zu wenden.

Fragen zu Datenschutz auf Ihrer Website?

Wir bauen Websites, die von Anfang an sauber aufgesetzt sind – inklusive Datenschutzerklärung und, falls nötig, Cookie-Consent-Lösung.

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Website Agentur Schweiz

Welches ist das richtige Webhosting für meine Webseite

In diesem Artikel möchte ich dir mehr über das Hosting einer Webseite erzählen, wann und warum du es brauchst und auf was du achten solltest – also einfach gesagt, welches ist nu das richtige Webhosting. In der Zwischenzeit gibt es viele Anbieter auf dem Markt und da macht es Sinn zu schauen, welche Anforderungen habe ich, was ist mir wichtig und wie viel möchte ich ausgeben. Mit diesen Informationen ist es dann einfach, den richtigen Anbieter zu finden.

Warum brauche ich ein Webhosting

Deine Daten im Internet

Damit jeder auf deine Daten zugreifen kann, musst du diese zentral an einem Ort ablegen. Dies geschieht auf einem Webhosting Server der 24/7 mit dem Internet verbunden ist. Wenn dann also jemand deine Domain eingibt, landet er auf dem Webhosting wo deine Domain hinzeigt. Ich gehe hier nicht zu sehr ins Detail mit Namenserver etc., dafür schreibe ich dann einmal einen weiteren Blog post.

Was sind deine Ansprüche

Es macht einen Unterschied, ob du einen Online-Shop betreiben möchtest wie zum Beispiel mein Kunde francisetsonami.ch, oder einen Blog ins Internet stellst. Da macht die Performance, also die Geschwindigkeit der Server einen Unterschied. Auf das Webdesign hat dies keinen Einfluss aber schnellere Server kosten normalerweise auch mehr Geld aber sie sind es meist auch wert. Und dazu gibt es noch viele weitere Punkte die du beachten solltest wie:

  • Serverstandort (Datensicherheit)
  • Schnelle SSD Server Infrastruktur
  • Einfaches Kontrollpanel für die Bedienung
  • Supportangebot (Telefon oder nur per Kontaktformular)
  • Sofortaktivierung
  • Einrichtungsgebühren
  • Automatische Appinstallation
  • Backuplösungen
  • Speicherplatz

Diese Liste lässt sich endlos weiterführen. Für mich war es wichtig, meine Website auf einem schnellen Server zu hosten mit einer modernen, neuen Infrastruktur. Dies habe ich bei cyon.ch gefunden und ich bin seit Anfang begeistert.

Auch das Kontrollpanel (Cpanel) ist sehr einfach aufgebaut und übersichtlich. Das installieren von zum Beispiel WordPress geschieht mit wenigen Klicks. Ich kann sogar einstellen, dass meine Seite automatisch gesichert wird mittels Backup, welches jeden Tag läuft und für mich gespeichert wird. Bei meinem Anbieter zuvor war dies nicht dabei und als meine Daten weg waren, kostete mich viel Geld und nerven.

Wie viel willst du bezahlen für dein Webhosting

Als ich letzten mal einen Preisvergleich gemacht habe, fand ich Preis ab 2.50 CHF im Monat für einen kleinen Webserver mit einer Domain. Es ist zwar sehr günstig und wenn du nur eine kleine Webseite hast, kann dies funktionieren. Die Einschränkungen sind im Verhältnis aber riesig. Auch die Bedienung lies da sehr zu wünschen übrig – dafür ist es super günstig.

Auf welchen Servern sind meine Kunden gehostet

Meine Kunden haben die volle Freiheit selber zu entscheiden welches das richtige Webhosting für sie ist. Ich mache Vorschläge aufgrund eines kurzen Gesprächs wo ich ihre Bedürfnisse abfrage und überlasse dann die Entscheidung Ihnen. Ich schlage aber nur Server vor, die ein SSL Zertifikat anbieten, denn dies ist mir wichtig und kann einen entscheidenden Einfluss haben auf das google Ranking. Und auch einfach, weil mir Datensicherheit wichtig ist.

Fazit

Du siehst, es braucht ein zwei Überlegungen die du dir machen musst um für dich das richtige Webhosting zu finden. Falls du mehr Informationen dazu benötigst, kannst du mir auch jederzeit gerne eine Email schreiben und ich helfe dir bei der Entscheidung.

Die eigene Webseite erstellen

Eine eigene Webseite erstellen

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich damit Webseiten für Menschen zu erstellen, die ihr Hobby, ihr Business oder einfach ihr Leben der breiten www Öffentlichkeit präsentieren wollten. Trotz den einfachen Tools, wie zum Beispiel WordPress, gelingt es nicht allen eine Webseite zu erstellen, die auch ihrem Angebot entspricht.

Die Menschen backen die besten CupCakes aber die Präsentation im Web ist nicht wirklich zum anbeissen. Oder sie verkaufen ein ganz spezielles und super interessantes Produkt, aber auch hier hapert es mit der Präsentation.

Was ist trotz allem die Herausforderung?

Eine eigene Webseite zu erstellen braucht Geduld

Also nochmals, die entsprechenden Tools um eine Webseite oder sogar einen kompletten Online Shop zu erstellen sind alle kostenlos vorhanden (WordPress, Wix, Joomla, Typo3, Shopify, Jimdo, Magento und Drupal), aber trotzdem gelingt es nicht so, wie sich das viele gerne wünschen.

Dabei hilft 1. Erfahrung (wenn du schon 100 Webseiten erstellt hast, geht es fast im Schlaf) und 2. die Kreativität für das digitale. Es ist etwas anderes einen entzückend süssen Kuchen zu machen, der mich nur staunen lässt, als eine Webseite zu erstellen die flach auf einem Bildschirm daher kommt.

Mit Baukasten oder CMS eine eigene Webseite erstellen

Grundsätzlich kommen für dich 2 Varianten in Frage, wenn du deine Webseite selber erstellen möchtest. Ich schliesse hier die Variante aus, dass du deine Webseite selber programmierst aber natürlich kannst du dies auch machen wenn du dazu ein Budget hast.

Bei einem Baukasten kriegst du eine komplette Struktur vorgegeben wo du deinen Inhalt (Content) nur noch eingeben musst. Das Design kann meistens ausgewählt und dann ev. leicht angepasst werden. Die Flexibilität ist aber begrenzt und meist kostet jeder Zusatz weiteres Geld pro Monat. Je nach deinem Projekt kann dies dann ins Geld gehen.

Bei einem CMS (Content Management System) würde ich sagen hast du die komplette Freiheit. Ich persönlich arbeite mit WordPress und bin sehr zufrieden. Das eigentliche WordPress gibt es kostenlos und du kannst es praktisch auf jedem Hosting installieren. Viele Hosting Anbieter geben sogar die Möglichkeit direkt Apps zu installieren.

Danach kannst du WordPress mit sogenannten Plugins fast unendlich ergänzen. Da kommt es dann darauf an, ob du Fotograf bist und eine spezielle Galerie möchtest, ob du einen Online Shop betreibst und Produkte verkaufen möchtest oder ob du ein Hotel leitest und deine Gäste einchecken möchtest.

Bilder sagen mehr als tausend Worte

Je nach Produkten oder Dienstleistungen erzählen Bilder mehr als Worte. Die Bilder können heute mit jedem Smartphone gemacht werden, die Qualität reicht da allemal aus – wenn man das richtige Auge dazu hat und einige kleine Dinge beachtet. Aber natürlich spricht nichts dagegen mit einem professionellen Fotografen zusammen zu arbeiten. Ich habe da einige in meinem Portfolio welche sich der Champions League der Fotografie, der Hochzeitsfotografie widmen. Ein Tag, eine Chance – uff, dass ist eine echte Verantwortung.

Hilfe, Hilfe, Hilfe!

Wenn du deine Webseite nicht selber erstellen möchtest, dann bin ich die richtige Ansprechperson. Mit meinem Team setze ich neue Webseiten auf oder setze Re-Designs um, damit deine Webseite wieder im neuen Glanz erscheint. Am einfachsten sendest du mir eine Nachricht über das Kontaktformular und ich melde dich bei dir. Bis bald

PS:

In diesem Artikel habe ich mich nur auf die Erstellung der Seite konzentriert. Um überhaupt einmal eine Webseite verfügbar zu machen, brauchst du auch noch eine Domain (oder mehrere) und ein Hosting wo deine Daten abgelegt sind. Auf diese zwei Themen gehe ich in einem nächsten Beitrag näher drauf ein.